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San Nicola Dell'alto: Sprache, Kirchen und regionale Küche

Unterkünfte in San Nicola Dell'alto

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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San Nicola dell'Alto zeigt seine Eigenart in der Verbindung von Sprache, religiösen Bauwerken, Berglandschaft und regionalen Erzeugnissen. Für Sie ist der Ort besonders interessant, wenn Sie Italien nicht nur über einzelne Sehenswürdigkeiten, sondern auch über lokale Traditionen, charaktervolle Ortsbilder und kulinarische Besonderheiten kennenlernen möchten.

File:Chiesa San Nicola (San Nicola dell'Alto).jpg File:Chiesa San Nicola (San Nicola dell'Alto).jpg Foto: Asia via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Sprache und sakrale Bauwerke

San Nicola dell'Alto bewahrt seine italo-albanische Sprache und balkanesischen Bräuche. Seine Geschichte reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück, als der Ort von albanischen Flüchtlingen gegründet wurde. Diese kulturelle Prägung begegnet Ihnen in den überlieferten Traditionen ebenso wie in den Arbëreshë-Handwerkserzeugnissen, zu denen insbesondere Textilien, Stickereien und Goldschmiedearbeiten gehören.

Das historische Zentrum ist durch enge Gassen, Strebebögen, Tonnengewölbe und großzügige Plätze geprägt. Zu den sakralen Bauwerken zählen das Santuario di San Michele Arcangelo, die Chiesa Madre und die Chiesa di San Domenico. Im Santuario di San Michele Arcangelo befindet sich eine Ikone des heiligen Michael aus dem 18. Jahrhundert; außerdem wird dort eine Statue des Heiligen aus dem Jahr 1600 aufbewahrt. Die Chiesa Madre ist San Nicola di Mira geweiht und entstand 1675. Die Chiesa di San Domenico wurde ursprünglich im 15. Jahrhundert errichtet und bewahrt das Grabmal der Familie Simeone sowie die dazugehörige Gedenktafel.

Auch ein großformatiges Kunstwerk gehört zum Ortsbild: Das Monument „Invocazione alla pace“ ist über sieben Meter hoch und aus einem einzigen Block weißen Carrara-Marmors gefertigt. Einen zeitlich festgelegten kulturellen Bezug bildet das Patronatsfest zu Ehren des heiligen Erzengels Michael, das am ersten Sonntag im Mai gefeiert wird.

Landschaft zwischen Monte Pizzuta und Monte San Michele

Der Monte Pizzuta erreicht eine Höhe von 650 m und liegt in einer Umgebung, die von üppigem Kiefernwald geprägt ist. Auf dem Monte San Michele, 600 m hoch, siedelten sich bereits in früheren Jahrhunderten basilianische Mönche an.

Für die Orientierung in der Landschaft ist außerdem der Belvedere von San Nicola dell'Alto bedeutsam: Von dort bieten sich Ausblicke über die Hügel des Marchesato bis zum Meer.

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Handwerk, Süßspeisen und Wein

Die lokale Eigenart zeigt sich auch in der Küche. Zu den örtlichen Spezialitäten gehören kalabrische Wurstwaren wie Salsiccia, Soppressata, Capocollo und Prosciutto sowie Schaf- und Ziegenkäse. Bei den traditionellen Süßspeisen reicht die Auswahl von Taralli, Bocconotti und Turdilli über Crespelle, Pittechiuse, Crustuli und Mustacciuolo bis zu Cuzzupa als Ostersüßspeise.

Eine besondere kulinarische Facette ist der lokale Wein. Er wird teilweise nach besonderen Verfahren hergestellt, bei denen Trauben und Most in unterirdischen Amphoren vergären.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Crotone.

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