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Strassoldo: Schlossparks, Gassen und Kirchen

Unterkünfte in Strassoldo

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Strassoldo verbindet eindrucksvolle Schlossparks mit mittelalterlichen Bauwerken und Kirchen. Das Castello di Strassoldo di Sopra zählt zu den ältesten Herrensitzen in Friaul-Julisch Venetien. Besonders reizvoll ist der Kontrast zwischen der langen Geschichte der Anlage, den von Wasser geprägten Gärten und den sakralen Kunstwerken, die Sie in Strassoldo entdecken können.

File:Giardino Castello Strassoldo di Sopra 20190711.jpg File:Giardino Castello Strassoldo di Sopra 20190711.jpg Foto: Gugganij via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Schlossparks mit ausgeprägtem historischem Charakter

Der Park des Castello di Strassoldo di Sopra ist jahrhundertealt und wird von Quellwasserläufen gesäumt. Seine spätbarocke Anlage ist an einer großen Orangerie mit kunstvoll gemeißelten, erhaltenen Säulen erkennbar. Auch die Pflanzenwelt gehört zum Charakter dieses Parks: Der imposanteste Baum ist eine uralte Magnolia grandiflora. Quellwasserläufe, Orangerie und Magnolia grandiflora markieren dabei drei konkrete Bestandteile des Parks: Wasserführung, Gartenarchitektur und einen einzelnen alten Baum. So erhalten die Gartenräume eine eigene Verbindung von Architektur, Wasser und gewachsener Natur.

Im Park des Castello di Sotto ist Wasser das vorherrschende Gestaltungselement. Brunnen, Brunnenanlagen, Teiche und Fischteiche spiegeln Statuen aus dem 18. Jahrhundert sowie teilweise seltene Pflanzenarten wider. Am Rand des Parks liegt eine rechteckige, von einem Graben umgebene Insel, die einst einen miniaturhaften italienischen Garten beherbergte. Bemerkenswert sind außerdem der beispielhafte Erhaltungszustand des Parks und seine frühe Rolle bei der Verbreitung des Landschaftsgartens in der Region. Die beiden Parks verbinden Wasser und Gartenräume auf unterschiedliche Weise.

Gassen und Kirchen als kulturelle Wegmarken

Die Porta Cistigna führt zu einer gepflasterten Gasse mit einer alten mittelalterlichen Mauer und Steinbauten aus derselben Epoche. In der Kirche Santa Maria in Vineis befinden sich hervorragend erhaltene Fresken aus dem 14. Jahrhundert von Tommaso da Modena und Masolino da Panicale. Beide Orte ergänzen die Schlossparks um eine unmittelbar bauliche und kunsthistorische Perspektive: Hier begegnen Ihnen mittelalterliche Strukturen ebenso wie Malerei aus dem Trecento. Die gepflasterte Gasse und die Fresken führen dabei von der mittelalterlichen Ortsstruktur unmittelbar in die Kunstgeschichte des Trecento.

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Die Kapelle San Marco wurde wahrscheinlich 1575 durch die Anpassung eines befestigten Turms errichtet. Die heutige Gestalt der Kirche San Nicolò stammt aus dem 18. Jahrhundert; eine dem Heiligen geweihte Kapelle ist bereits im 14. Jahrhundert belegt. In San Nicolò befindet sich außerdem ein Altar aus weißem istrischem Stein, der im 15. Jahrhundert von Bernardino da Bissone bemalt wurde. San Marco und San Nicolò zeigen dabei verschiedene historische Zeitstufen religiöser Architektur.

Strassoldo mit dem Fahrrad einordnen

Mit Strassoldo verbunden ist die Radrundroute „Verso i parchi e i giardini dei castelli di Strassoldo e di Villa Iachia“. Sie beginnt und endet am Bahnhof von Cervignano. Die Parks und Gärten der Schlösser von Strassoldo und Villa Iachia stehen im Mittelpunkt dieser Radrunde.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cervignano Del Friuli.

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