Grimacco: Wege, Panoramablick und Kultur in den Julischen Voralpen
Unterkünfte in Grimacco
Grimacco im oberen Cosizza-Tal
Grimacco liegt im oberen Cosizza-Tal im Herzen der Julischen Voralpen. Hier verbinden sich Bergwege, Aussichtspunkte und Kulturorte zu unterschiedlichen Möglichkeiten für Ihre Reiseplanung. Grimacco Inferiore liegt am Südosthang des Bergrückens, der die Täler Cosizza und Rieca voneinander trennt. Ein von der Fahrstraße bei Dolina abzweigender Weg verbindet Grimacco Inferiore mit Grimacco Superiore.
File:Grimacco municipality in the district Friuli-Venezia Giulia, Province of Udine, Italy.jpg
Foto: Naturpuur via Wikimedia Commons, CC BY 4.0
Wege zum Monte San Martino
Kurz nach Seuza zweigt in Richtung Topolò ein Forstweg ab. Er verläuft ein längeres Stück am rechten Ufer des Wasserlaufs des Val Codariana und geht nach der Querung des Zavelincelman-Bachs in einen Pfad über. Dieser Verlauf ergänzt die Wege, die Grimacco mit den Landschaften der Umgebung verbinden.
Vor Canalaz zweigt von der Straße ein Forstweg ab, der den Westhang zu einer großen gemähten Wiese hinaufführt. Von dort erreicht ein Pfad die Kirche und den Gipfel des Monte San Martino.
Der Naturlehrpfad Clastra–San Martino (CAI 761) erreicht die alte Kirche San Martino aus dem 13. Jahrhundert und den Panoramagipfel des Monte San Martino auf 987 Metern Höhe. An mehreren Stellen kreuzt er den Cammino delle 44 chiesette votive der Natisone-Täler. Der Gipfelbereich ist ein Panoramapunkt mit Blick auf den Kamm des Colovrat sowie auf die Dörfer Drenchia und Clabuzzaro.
Kultur im Tal und in den Dörfern
Grimacco bietet auch Anknüpfungspunkte für alle, die Landschaft und regionale Geschichte miteinander verbinden möchten. Das Museo Ruttar bewahrt Gegenstände, die die Bräuche der ländlichen Gesellschaft der Natisone-Täler zu Beginn des 20. Jahrhunderts veranschaulichen. In Brida sind traditionelle ländliche Bauformen mit Häusern aus Stein und Holz erhalten.
In Clodig di Grimacco wird jedes Jahr am Aschermittwoch das Begräbnis des Karnevals gefeiert. Topolò veranstaltet jedes Jahr im Juli ein internationales Avantgarde-Festival. Damit stehen im Jahreslauf sowohl ein überlieferter Brauch als auch ein zeitgenössischer kultureller Akzent im Umfeld von Grimacco.
Die Sammlung der Familie Žefcjova bewahrt Dokumente und Gegenstände aus dem Leben in den Natisone-Tälern von 1600 bis heute. Der Castagno di Canalaz ist ein mehr als 400 Jahre alter monumentaler Baum. Nahe der Mündung in den Codarina-Bach sind die Ruinen einer alten Mühle zu sehen.
Eine Route auch für das Fahrrad
Die Auffahrt von Grimacco Inferiore in Richtung Passo San Martino führt zunächst über Grimacco Superiore. Bis dorthin ist sie sanft und vollständig asphaltiert. Diese konkrete Streckenbeschreibung hilft Ihnen, eine Ausfahrt mit den Wanderwegen und den Kulturzielen des Tals in Einklang zu bringen.
Weitere Orte für Ihre Reiseplanung: Sottoselva, Gemona Del Friuli, Pradamano, Valpicetto, Castions Di Strada, Nimis, Aquileia
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