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Grignano zwischen Miramare, Park und Meer

Unterkünfte in Grignano

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Grignano verbindet historische Architektur mit gestalteter Gartenlandschaft, geschützter Meeresnatur und einer eigenständigen Umweltinterpretation.

File:Adriatico Guesthouse, Grignano (1).jpg File:Adriatico Guesthouse, Grignano (1).jpg Foto: Turgidson via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Schloss Miramare und seine Architektur

Das Schloss Miramare steht auf der Spitze der Karsthalbinsel von Grignano. Schloss Miramare wurde zwischen 1856 und 1860 als Residenz des Erzherzogs Maximilian von Habsburg und seiner Ehefrau, Prinzessin Charlotte von Belgien, erbaut. Es ist aus istrischem Stein in einem vom österreichischen Ingenieur Carl Junker entworfenen eklektischen Stil erbaut. In den Räumen des Schlosses sind Kästchen, Uhren, Chinoiserien und archäologische Fundstücke zu sehen. Die Stallungen von Miramare wurden ebenfalls von Carl Junker entworfen und zwischen 1856 und 1860 erbaut.

Park, Parterre und Gewächshäuser

Der Park von Miramare umfasst 22 Hektar. Er verbindet Elemente eines englischen Landschaftsgartens mit formalen, geometrisch gegliederten Bereichen im Parterre. Die Gewächshäuser waren für experimentelle botanische Tätigkeiten vorgesehen.

Meeresschutzgebiet und Seawatching

Die 90 Hektar große Pufferzone des Meeresschutzgebiets von Miramare ist 400 Meter breit. Dort sind jede Form der Fischerei – ausgenommen Sportfischen vom Ufer aus – sowie das Ankern verboten. Für Interessierte an der Unterwasserwelt findet das von WWF-Mitarbeitern begleitete Seawatching jedes Jahr von Juni bis September in kleinen Gruppen statt. Im Unterschied zur ganzjährigen Umweltinterpretation im BioMa ist das Seawatching saisonal begrenzt.

BioMa: Umweltinterpretation des Golfs von Triest

Im rechten Flügel der ehemaligen Stallungen des Schlosses Miramare befindet sich das BioMa; von der habsburgischen Residenz ist es fünf Gehminuten entfernt. Das BioMa bietet ganzjährig eine immersive Umweltinterpretation des Golfs von Triest und des Meeresschutzgebiets von Miramare – von der Meeresoberfläche bis in die Tiefen des Meeres. Zum BioMa gehört ein spezielles Berührungsbecken mit benthischen Organismen, also Lebewesen des Meeresbodens. Geführte Besichtigungen dauern eineinhalb Stunden und können von Schulen, Gruppen und Vereinen nach Vereinbarung angefragt werden. Eine geführte BioMa-Besichtigung mit eineinhalb Stunden Dauer lässt sich als eigener Programmpunkt im Tagesablauf einplanen.

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Anreise und Orientierung vor Ort

Am Hafen von Grignano befindet sich der westliche Zugang zum Park von Miramare. Einige Regionalzüge halten am Bahnhof Miramare. Von dort gelangen Sie in zwei Minuten zu Fuß durch den oberen Eingang in den Park von Miramare und erreichen das BioMa anschließend in 15 bis 20 Minuten durch den botanischen Garten. Die öffentliche Busanbindung umfasst die Linie 6 ab Triest in Richtung Grignano sowie die Linie 51 vom Flughafen Triest oder von Monfalcone nach Miramare. Zur Anreise nach Miramare gibt es die Buslinien 6 und 51 sowie den Fußweg ab Bahnhof Miramare.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Triest.