Celenza Valfortore zwischen mittelalterlichem Dorf und Naturerlebnis

File:Celenza Valfortore (2009) 28 (RaBoe).jpg File:Celenza Valfortore (2009) 28 (RaBoe).jpg Foto: Ra Boe via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Celenza Valfortore liegt auf einem Hügel mit Blick über das Fortore-Tal. Das Tal gehört unmittelbar zum Landschaftsbild des Ortes. Die Hügellage und der Talblick bilden den natürlichen Rahmen des Ortes.

Mittelalterliches Dorf und Castello

Das nahezu vollständig erhaltene mittelalterliche Dorf von Celenza Valfortore ist besonders sehenswert. Das Castello di Celenza Valfortore wurde 1467 von Giovanni Gambacorta begonnen. 1575 wandelte Carlo Gambacorta die Anlage in einen Adelssitz um. Die Anlage steht damit für einen Wandel vom begonnenen Bau zum späteren Adelssitz.

Kirche, Museum und Casale

Der Bau der heutigen Chiesa di Santa Croce begann 1569. Die Chiesa di Santa Croce, „Mother Church of Santa Croce“, bewahrt eine Holzskulptur des heiligen Josef mit dem Kind von G. Colombo aus dem Jahr 1702.

Das Museo archeologico antiquarium comunale befindet sich in den Räumen des ehemaligen Klosters Santa Maria delle Grazie aus dem 17. Jahrhundert. Das an den Ort angrenzende Casale di San Nicola wurde um eine griechisch-orthodoxe Kirche als Mittelpunkt erweitert. Ihre Baustrukturen wurden später in das Kloster aus dem 17. Jahrhundert integriert. Für Kulturinteressierte reicht der historische Bogen hier vom mittelalterlichen Dorf und der Schlossgeschichte bis zur Kirche, dem Museum und dem angrenzenden Casale.

Besichtigung und ländliche Kapelle

Beim Castello ist die heutige Nutzung entscheidend. Das Schloss ist heute ein privater Wohnsitz; seine Besichtigung ist daher nur eingeschränkt und nahezu ausschließlich von außen möglich. Für die Tagesplanung ist deshalb kein regulärer Innenrundgang anzusetzen; die Außenansicht bleibt der mögliche Besichtigungsrahmen.

Die ländliche Cappella rurale della Madonna delle Grazie an der Straße nach Carlantino bewahrt eine Holzstatue der Madonna delle Grazie, die dem aus Campobasso stammenden Bildhauer Paolo Di Zinno zugeschrieben wird. Cappella rurale ist hier die Bezeichnung für die ländliche Kapelle an der Straße nach Carlantino.

Biowatching am Lago di Occhito

Am Lago di Occhito kommt ein sportlich ausgerichtetes Naturthema hinzu. Das Erlebnis Biowatching sul Lago di Occhito wird von erfahrenen Naturführern und Sportausbildern begleitet und erschließt die landschaftlichen Besonderheiten des Occhito-Stausees. Es umfasst sportliches Wandern und Orientierung in der Natur. Naturraum und sportliche Aktivität gehören hier zu einem gemeinsamen Format.

Die Biowatching-Tour am Lago di Occhito ist etwa 14 Kilometer lang, weist einen sehr anspruchsvollen Wandergrad auf und dauert fünf Stunden. Die Länge und Dauer verlangen einen eigenen Zeitblock, während der Wandergrad die sportliche Ausrichtung festlegt.

Lokaler Charakter auf dem Teller

Das Pane di Celenza Valfortore wurde mit Sauerteig hergestellt und in Gemeinschaftsöfen gebacken. Beim Brot betrifft der Sauerteig die Herstellung, während die Gemeinschaftsöfen den Backvorgang prägen.

Weitere Ziele zur individuellen Reiseplanung: Chieuti, San Nicandro Garganico, San Nicola Di Tremiti, Cerignola, Borgo Celano, Segezia, Manfredonia und Rodi Garganico.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Foggia.

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