Parlascio: Kirche, etruskische Spuren und weite Blicke
Parlascio zwischen Hügellandschaft und Geschichte
Von den Hügeln rund um Parlascio bieten sich weite Ausblicke auf die Valdera und die pisanische Landschaft. Weinberge, Olivenhaine und kleine Wälder gehören zu diesem Landschaftsbild. Zwischen offenen Flächen liegen kleine Wälder, während Weinberge und Olivenhaine die landwirtschaftlich geprägten Partien der Hügellandschaft bilden. Gleichzeitig stehen in Parlascio eine romanisch-pisanische Kirche, eine etruskische Ausgrabungsstätte und eine überlieferte Burggeschichte für unterschiedliche historische Perspektiven. Damit verbindet Parlascio Landschaft und Geschichte.
In Parlascio steht die Chiesa dei Santi Quirico e Giulitta, eine kleine romanisch-pisanische Kirche mit einem einschiffigen rechteckigen Innenraum. Ihre kompakte Bauform und der klar gegliederte Innenraum machen den Kirchenbau zu einem eigenständigen Beispiel romanisch-pisanischer Architektur.
Etruskische Spuren und Burggeschichte
Auf einem Hochplateau in Parlascio liegt der Scavo Archeologico di Parlascio, eine etruskische Ausgrabungsstätte. Bei der Grabungskampagne 2016 wurden dort unter anderem eine Votivaxt und ein Bronzering gefunden. Die Fundstücke geben dem archäologischen Thema konkrete Kontur und unterscheiden es klar von der romanisch-pisanischen Kirche.
In Parlascio stand einst eine bedeutende Burg. Der Legende zufolge wurde sie von Matilde di Canossa gegründet und hatte im 12. und 13. Jahrhundert besondere Bedeutung.
Castello dei Vicari ist eine Burg in der näheren Umgebung von Parlascio. In der Umgebung von Parlascio befinden sich außerdem der Parco Preistorico Peccioli, eine prähistorische beziehungsweise archäologische Stätte, und das Ecomuseo dell'Alabastro, ein Museum. Das Museo Piaggio ist ein weiteres Museum im weiteren regionalen Umfeld von Parlascio. Die Ziele stehen damit für Burg, prähistorische beziehungsweise archäologische Stätte und Museen.
Landschaft, Strände und regionale Ziele
Auch die Strände liegen im weiteren regionalen Umfeld von Parlascio: Bagno Aurora, Bagno Ausonia, Spiagge bianche und Cala del Leone sind Strände in diesem Bereich. Zusammen mit den Hügelblicken auf die Valdera und die pisanische Landschaft entsteht ein deutlicher Kontrast zwischen Binnenlandschaft und Küste. Die Küste und die Hügellandschaft rund um Parlascio sind damit zwei getrennte Räume, die sich für die Tagesplanung bewusst nacheinander betrachten lassen.
Eine Route zwischen Archäologie und Kirche
Die Route „Visita delle chiese del territorio – dal Medioevo ai giorni nostri“ führt über einen kleinen Anstieg zur archäologischen Ausgrabungsstätte von Parlascio und danach weiter zur Chiesa di San Quirico e Giulitta. Der kleine Anstieg ist für die Planung der Route der konkrete Höhenabschnitt vor der archäologischen Station.
Für die Tagesplanung lassen sich der kleine Anstieg und die Strände als unterschiedliche Vorhaben behandeln. Die Strände liegen im weiteren regionalen Umfeld von Parlascio, während der kulturhistorische Routenverlauf an den Ortszielen bleibt. Wer beide Themen verbindet, plant damit einen Abschnitt in der Hügellandschaft und einen separaten Küstenabschnitt im weiteren regionalen Umfeld. Die Ortsroute und die Strandziele können dadurch als getrennte Tagesabschnitte geplant werden.
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