Tresana: Burgen, Kirchen und Landschaft an der Magra
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Foto: Francesco Bini via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Tresana zwischen Geschichte und Flusslandschaft
Tresana liegt am rechten Ufer des Flusses Magra in der Lunigiana und ist ein malerischer, auf einem Hügel gelegener Ort. Im historischen feudalen Ortskern von Tresana steht die Chiesa di San Giorgio am Südhang des vom Castello eingenommenen Hügels. Tresana verbindet dabei den Flussraum am Magra mit der erhöhten Lage des historischen feudalen Ortskerns.
Im Ortskern steht die Chiesa di San Giorgio. Ihre barocke Fassade wird durch ein dorisches Gebälk und paarweise angeordnete Pilaster gegliedert. Das Castello di Tresana kann derzeit nach vorheriger Terminvereinbarung besichtigt werden. Für eine Besichtigung ist die vorherige Terminvereinbarung daher ein eigener Planungsschritt.
Burgen, Ruinen und sakrale Orte
Das Castello di Villa liegt im Gemeindegebiet von Tresana. Von der Ortschaft Castello aus ist es zu Fuß über rot-weiße Wegmarkierungen erreichbar; der Ausgangspunkt sollte deshalb in die Planung dieses Weges einbezogen werden. Das Bauwerk ist ein einfaches Gebäude mit quadratischem Grundriss und zylindrischen Türmen an gegenüberliegenden Ecken. Errichtet wurde es aus dem in der Lunigiana üblichen Steinmauerwerk.
Die Chiesa di San Siro liegt im oberen Teil des Ortes an einer inneren Straße, die von Mulazzo zur Haupttrasse der Via Francigena führte und teilweise als deren Variante genutzt wurde. Das Santuario della Madonna del Canale, auch Santuario della Vergine del Carmine, besitzt einen Vorbau aus dem 17. Jahrhundert, der von Sandsteinsäulen getragen wird. Der Legende nach wurde das Heiligtum vermutlich um 1625 am Rio Canale di Tresana gegründet, einem rechten Nebenfluss des Torrente Osca.
Vom Castello di Giovagallo sind heute nur wenige Ruinen erhalten, darunter ein abgebrochener Turmrest und einige von Erde und Bewuchs zurückeroberte Räume. Die Geschichte des Castello verbindet die Markgrafen Malaspina mit Dante Alighieri: 1266 zunächst mit Manfredi sowie später mit dessen Sohn Moroello und dessen Ehefrau Alagia Fieschi als großzügigen Förderern Dantes. Der heutige Ruinenbestand und die historische Verbindung zu Dante gehören dabei zu unterschiedlichen Zeitebenen.
Routen durch die Lunigiana
Die Via Marchesana ist eine 70 Kilometer lange Route durch die Lunigiana. Als dritte Etappe umfasst sie den Abschnitt „Tresana und das Osca-Tal“. Für die eigene Zeitplanung ist die Via Marchesana daher als mehrteilige Strecke zu betrachten.
Magra, Schutzgebiete und regionale Küche
Das Schutzgebiet Fiume Magra in Lunigiana umfasst auch Gebiet in Tresana. Entlang des Flusses schützen ANPIL-Gebiete wichtige Feucht- und Flusslebensräume mit hohem naturkundlichem und landschaftlichem Wert.
In der Lunigiana wird Kastanienmehl traditionell für Gerichte wie Castagnaccio, Kastanienküchlein, Pattone, Lasagne bastarde, Pane marocca und Polenta verwendet. Das Parco Fiera, auch Parco di Barbarasco, ist in Barbarasco eine 11.313 Quadratmeter große Grünanlage mit Kastanienbäumen, Spielmöglichkeiten, Dienstleistungen und einer Veranstaltungsstruktur.
Weitere Orte in Tresana
Weitere Orte in Tresana: Barbarasco und Villecchia.
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