Syrakus entdecken: Ortigia, Kulturerbe und Natur

Antike Stadt, Inselkern und Welterbe

Syrakus bietet Ihnen mehrere klar erkennbare Zugänge zu Geschichte, Architektur und Landschaft. Ortigia ist der älteste Siedlungskern von Syrakus. Der Teil des UNESCO-Welterbes zur antiken Stadt Syrakus umfasst die Insel Ortigia und das archäologische Areal von Neapolis. Ortigia ist durch zwei Brücken mit dem übrigen Syrakus verbunden.

Von griechischen Spuren bis zur Katakombe San Giovanni

Die Monumente und archäologischen Stätten in Syrakus verbinden griechische, römische und barocke kulturelle Einflüsse. Besonders markant ist die Katakombe San Giovanni, ein Komplex aus dem 4. Jahrhundert. Ihre Hauptgalerie ist ein fast 100 Meter langer Tunnel, dessen Wände mit Loculi und Arcosolien versehen sind. Für Ihren Besuch ergibt sich daraus ein kulturelles Spektrum, das nicht nur einzelne Bauwerke, sondern auch unterirdische Räume und die unterschiedlichen historischen Prägungen der Stadt umfasst.

Die Galleria Regionale di Palazzo Bellomo präsentiert mittelalterliche und moderne Kunstsammlungen mit Werken aus der byzantinischen Zeit bis zum 18. Jahrhundert. Der Palazzo Bellomo, in dem die Regionalgalerie untergebracht ist, ist zugleich ein gut erhaltenes Beispiel der frederizianischen Architektur des 12. Jahrhunderts. Das Heiligtum Madonna delle Lacrime wurde am 6. November 1994 von Johannes Paul II. eingeweiht. So reicht die kulturelle Vielfalt in Syrakus von mittelalterlicher Kunst und byzantinischen Werken bis zu einem jüngeren religiösen Bauwerk.

Das Castello Maniace an der Spitze von Ortigia

Das Castello Maniace befindet sich an der äußersten Spitze der Insel Ortigia. Friedrich II. errichtete die Festung im Jahr 1239. Das Castello Maniace ist eine quadratische Festung der Stauferzeit mit 58 Metern Seitenlänge und vier zylindrischen Türmen an den Ecken. Die präzise Form und die Lage an der Inselspitze machen es zu einem wichtigen Bezugspunkt, wenn Sie sich in Syrakus mit mittelalterlicher Wehrarchitektur und der baulichen Gestalt von Ortigia beschäftigen.

Feuchtgebiet, Zugvögel und die Quelle auf Ortigia

Eine naturnahe Seite der Stadt zeigt das Naturschutzgebiet Fiume Ciane e Saline di Siracusa. Es schützt den Papyrus am Fluss Ciane und bewahrt das Feuchtgebiet der Salinen. Das Gebiet besteht aus dem Flusslauf des Ciane und dem Feuchtgebiet der Salinen nahe seiner Mündung. Die Salinen nahe der Mündung des Ciane sind ein wichtiges Feuchtgebiet als Rastplatz für Zugvögel. Im Naturschutzgebiet kommen unter anderem Flamingos, Fischadler, Kormorane und verschiedene große Watvögel vor. Wer neben antiken Stätten auch Wasserlandschaften und Vögel beobachten möchte, findet hier einen deutlich anderen thematischen Zugang zu Syrakus.

Wasserstelle und Zitronenanbau

Auch Ortigia besitzt eigene natürliche und kulinarische Bezugspunkte. Die Fonte Aretusa auf Ortigia ist ein Süßwasserbecken, das mit einer Quelle verbunden ist. Syrakus verfügt außerdem über eine jahrtausendealte, von Generation zu Generation überlieferte Tradition des Zitronenanbaus.

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