Ispica im Urlaub: Baugeschichte, Cava d’Ispica und lokale Küche
Santa Maria Maggiore, Parco Forza, die Cava d’Ispica und die historischen Klosteranlagen setzen dabei unterschiedliche Akzente. Für Ihr Hotel können Sie deshalb zuerst entscheiden, ob Kultur, Natur oder saisonale Küche den Schwerpunkt Ihrer Reise bilden soll.
Baugeschichte und sakrale Kunst
Santa Maria Maggiore wurde nach dem Erdbeben von 1693 im Jahr 1700 errichtet. Sie beherbergt das Simulakrum Cristo alla Colonna. Der Loggiato del Sinatra wurde 1749 von Vincenzo Sinatra aus Noto entworfen. Auch die Basilika der Santissima Annunziata verweist auf die Zeit des Wiederaufbaus: Sie war das erste religiöse Gebäude, das nach dem Erdbeben von 1693 wiederaufgebaut wurde. Der Palazzo Bruno di Belmonte trägt die Handschrift des Architekten Ernesto Basile.
Forza: Siedlungsgeschichte und Fundstücke
Der Felsvorsprung der Forza war eine natürliche Festung und wurde von der frühen Bronzezeit über die protohistorische Zeit bis zur griechischen Kolonisierung bewohnt. Im Palazzo Marchionale des Parco Forza sind Nebenräume erhalten, darunter eine große Küche und Vorratskammern. Das Antiquarium des Parco Forza bewahrt architektonische Elemente und archäologische Fundstücke. Es befindet sich in einem der unterirdischen Räume des Parco archeologico della Forza. Damit reicht der historische Blick von frühen Siedlungsspuren bis zu erhaltenen Räumen und materiellen Zeugnissen.
Kloster, Kirche und Kreuzgang
Das Kloster S. Maria di Gesù und seine Kirche stammen aus dem Jahr 1515. Die Kirche besitzt ein einschiffiges Langhaus, barocke Stuckarbeiten aus dem 18. Jahrhundert und kunstvolle seitliche Marmoraltäre. Der Kreuzgang gilt als ältester Bau der Stadt. Wer Sakralarchitektur und historische Gestaltung vergleichen möchte, findet hier mehrere klar unterscheidbare Baumerkmale.
Cava d’Ispica und das Presepe Vivente
Ihre üppige natürliche Vegetation kann kleine Grotten und Gräber verbergen; die natürlichen Lebensräume reichen von Pernamazzone bis zum Parco Forza. Das Presepe Vivente di Ispica erstreckt sich über eine zwei Kilometer lange Strecke von der alten Siedlung Spaccaforno bis in Höhlen am Beginn des natürlichen Canyons Cava d’Ispica.
Carota Novella: saisonaler Geschmack
Auch die lokale Küche hat einen präzisen saisonalen Bezug. Die Carota Novella di Ispica IGP erreicht bereits am 20. Februar ihre Vermarktungsreife und wird bis Anfang Juni angeboten. Sie ist zylindrisch-konisch geformt, intensiv orange sowie zart und knackig. Wenn Sie Reisen gern über regionale Produkte strukturieren, liefert dieses Gemüse einen konkreten zeitlichen Anhaltspunkt.
Hotelwahl nach Ihren Interessen
Bei der Wahl Ihres Hotels in Ispica können Sie diese Schwerpunkte mit Ihrem eigenen Reisetempo abgleichen: Sakralbauten und Palazzi sprechen für kulturorientierte Tage, die Cava d’Ispica für Landschaftsinteresse, die Carota Novella für einen Aufenthalt mit saisonalem kulinarischem Akzent. So richten Sie die Unterkunftsentscheidung an Ihren Interessen aus.
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