Aprica: Skisport, Natur und Kultur zwischen zwei Tälern

Aprica liegt auf dem Pass, der das Valtellina mit dem Val Camonica verbindet. Diese Lage prägt den Charakter des Ortes und verbindet alpine Landschaft mit italienischer Kultur. Für Sie entsteht daraus ein Reiseziel, an dem Wintersport, Naturbeobachtung, Radfahren und historische Eindrücke unterschiedliche Schwerpunkte für einen Aufenthalt setzen.

Natur am alten Gletschermoor

Wenige Minuten von Aprica entfernt liegt das Naturschutzgebiet Pian di Gembro. Dort führen einfache, wenig anstrengende Wege durch ein altes Gletschermoor. Entlang der Landschaft können Sie seltene Pflanzen beobachten. Der Ort eignet sich damit besonders für eine ruhige Wanderung und für Reisende, die neben Bergaktivitäten auch die Besonderheiten der alpinen Natur wahrnehmen möchten.

Winter, Skigeschichte und erste Abfahrten

Das Skigebiet Campetti liegt direkt im Ort und ist für Anfänger geeignet, die erstmals Ski fahren. Einen kulturellen Zugang zum Wintersport bietet das Museo dello Sci e della Montagna. Dort lässt sich die Entwicklung des Skisports von den ersten einfachen Holzskiern bis zu modernen Rennskiern nachvollziehen. Aprica verbindet so das praktische Erlebnis auf der Piste mit einem Blick auf die Geschichte der Ausrüstung und des Skifahrens.

Unterwegs zu Fuß und mit dem Rad

Der Themenweg „Il legno è vita“ verläuft von der Malga Magnolta zum Rifugio CAI Valtellina. Mehrere Tafeln erklären entlang des Weges die Bedeutung des Holzes. Für Radfahrer ist die Route „Mortirolo from Aprica“ ein klar umrissener Planungspunkt: Sie beginnt in Aprica auf 1.200 Metern Höhe, ist 27,8 Kilometer lang und steigt am Mortirolo bis auf 1.800 Meter an. Angegeben ist sie für den Zeitraum vom späten Frühjahr bis zum späten Herbst.

Kunst und historische Spuren im Ort

Die Contrade von Aprica bewahren Wandmalereien des örtlichen Künstlers Alcide Pancot. In S. Maria zeigen die Bilder Szenen aus Bräuchen und der Alltagskultur, während in S. Pietro und im Dosso Berglandschaften, Tiere oder Blumen dargestellt sind. Die Kirche der Heiligen Peter und Paul, die auf dem touristischen Rundgang von Aprica erreicht wird, entstand im 13. Jahrhundert. In der Kirche Santa Maria Assunta finden Sie ein barockes Portal von 1778 und Fresken von Turildo Conconi.

Auch Il Mulino dei Plaz trägt den Namen Mulì di Plaz und gehört zu den konkreten historischen Themen des Ortes. Die alte Mühle besteht aus zwei sehr ähnlichen Gebäuden mit Steinmauerwerk, die nahe dem Bach Aprica errichtet wurden. Ergänzend verfügt Aprica über ein kommunales, halb-olympisches Schwimmbad mit beheiztem Wasser aus den örtlichen Quellen. Bei der Wahl Ihres Hotels lohnt sich daher ein Blick auf den gewünschten Reiserhythmus: Wintertage, eine Radtour, leichte Wege durch das Moor oder Kultur im Ort setzen jeweils andere Schwerpunkte.

Weitere Orte im Reisegebiet

Samolaco, Maroggia, Mello, Lovero, Albaredo Per San Marco, Forcola, Gerola Alta und Tirano

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Sondrio.

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