Nova Milanese: Kunst, Ortsgeschichte und Naturwege
Nova Milanese verbindet ein urbanisiertes Umfeld mit Natur- und Kulturthemen, die sich für unterschiedliche Reiseinteressen eignen. Der Parco Grugnotorto Villoresi schützt landwirtschaftliche und natürliche Flächen; im Ort stehen Kunstsammlungen, ein dezentrales Museum, handwerkliche Kulturarbeit und eine historisch belegte Kirche im Vordergrund. Damit bietet Nova Milanese mehrere konkrete Anknüpfungspunkte für eine individuell geplante Zeit in Italien.
Spaziergänge zwischen Feldern und Kanälen
Der Parco Grugnotorto Villoresi bietet Möglichkeiten für Spaziergänge. Er schützt landwirtschaftliche und natürliche Flächen, die die starke Urbanisierung in der Brianza und im Mailänder Umland überlebt haben. Sein Landschaftsbild umfasst bewirtschaftete Felder, Baumreihen, Wälder und Kanäle. Dazu kommen Wege für den Rad- und Fußverkehr. Die Landschaft ist dabei nicht auf eine einzelne Form beschränkt: Bewirtschaftete Felder, Baumreihen, Wälder und Kanäle geben Spaziergängen unterschiedliche räumliche Bezugspunkte. Wenn Sie Ihren Aufenthalt gern mit Bewegung im Freien verbinden, können Sie den Park als konkreten Natur- und Landschaftsschwerpunkt Ihrer Planung berücksichtigen.
Kunst in Villa Vertua Masolo
Villa Vertua Masolo beherbergt die städtische Kunstsammlung von Nova Milanese mit Malerei, Skulptur und den Künsten des Feuers. Die Villa war in der Vergangenheit Schauplatz von Ausstellungen und kulturellen Aktivitäten. Die frühere Ausstellungstätigkeit der Villa bildet einen eigenen Teil ihrer Kulturgeschichte und steht neben der dort beherbergten städtischen Kunstsammlung. Ergänzend umfasst die Civica Raccolta Artistica di Nova Milanese zeitgenössische Malerei und Skulptur auf Porzellan, Keramik, Terrakotta, Glas und Emaille. Gerade die Verbindung von Malerei, Skulptur und unterschiedlichen Materialien gibt kulturinteressierten Reisenden mehrere inhaltliche Zugänge.
Ortsgeschichte, Gemeinschaft und Handwerk
Das Ecomuseo di Nova Milanese ist ein dezentrales Museum, das die lokale Geschichte, Traditionen und Identität durch Orte und die Gemeinschaft vermittelt. Es entfaltet sich über die ältesten Straßen des historischen Ortszentrums, Innenhöfe und Viertel der Stadt. Die Ortsgeschichte bleibt dabei an konkrete Stadträume gebunden: an die ältesten Straßen des historischen Ortszentrums, Innenhöfe und Viertel. Die Casa delle Arti e dei Mestieri ist ein kulturelles Zentrum der Stadt Nova Milanese zur Entwicklung und Vermittlung handwerklicher Fertigkeiten als künstlerischer Ausdruck und als Teil handwerklicher Arbeit. Handwerkliche Fertigkeiten erhalten dadurch zugleich eine künstlerische und eine praktische Dimension.
Historische Zeugnisse in der Stadt
Die ersten Nachrichten über die Existenz der Chiesa di Sant'Antonino Martire finden sich im Liber Notiae Sanctorum aus dem Jahr 1289. In der Chiesa di Sant'Antonino Martire befinden sich 11 Ölgemälde auf Leinwand, die vom späten 16. bis zum frühen 20. Jahrhundert datieren. Der schriftliche Nachweis von 1289 verankert die Kirche in der Ortsgeschichte, während der spätere Gemäldebestand einen eigenen Kunstbestand innerhalb der Kirche bildet. In der näheren Umgebung von Nova Milanese befindet sich außerdem das Museum Villa vertua-masolo: collezione permanente delle arti del fuoco.
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