Redondesco: Festung, Fresken und Tortello
Redondesco zwischen Festung, Fresken und Tortello
Redondesco verbindet Geschichte, Architektur, Natur und lokale Küche. Für Sie entsteht ein Reiseziel, das sich nicht über ein einzelnes Wahrzeichen erklärt, sondern über unterschiedliche Motive: die Festung von Redondesco, romanische und barocke Sakralbauten, geschützte Bäume sowie den ersten Gang Tortello di Redondesco. Diese Mischung eröffnet mehrere mögliche Schwerpunkte für Ihren Aufenthalt und macht den Ort auch für Reisende interessant, die italienische Geschichte nicht nur in großen Städten, sondern in einem kleineren historischen Umfeld kennenlernen möchten.
Romanik und Sakralbau
Im Hauptort von Redondesco bewahrt die barocke Kirche San Domizio die Reliquien von San Domizio. Einen anderen architektonischen Akzent setzt das Romitorio di San Pietro. Es liegt an einem abgelegenen Ort neben dem Bach Tartaro zwischen Redondesco und Mariana. Vom romanischen Bau sind die Apsis mit Spuren von drei einzelnen Fensteröffnungen und der Glockenturm erhalten. Sichtbar geblieben sind außerdem originale Dachbinder. Der Innenraum ist mit Fresken eines unbekannten Malers aus dem 15. Jahrhundert ausgemalt. Gerade das Nebeneinander von barocker Kirche und romanischem Oratorium zeigt, wie unterschiedlich die historischen Zeugnisse in und um Redondesco ausfallen.
Das Castello dei Gonzaga im Ortszentrum
Das Castello dei Gonzaga ist eine zusammengesetzte Festungsanlage, die auf dem Gelände einer früheren Befestigung errichtet wurde. Der erhaltene Wehrkomplex umfasst den unteren Teil des Eingangsturms, der aus der Sforza-Herrschaft im 14. Jahrhundert stammt, außerdem das aus der Gonzaga-Herrschaft im 15. und 16. Jahrhundert stammende Rivellino sowie den Mauerring. Das Rivellino wurde 1468 nach einem Entwurf von Mastro Viviano errichtet. Von der Piazza Risorgimento im Ortszentrum aus können Sie die Mauern mit dem turmbesetzten Eingang und den Ecktürmchen sehen. Durch die Torbogen des Eingangsturms und des Hauptturms gelangen Besucher zur Piazza Castello.
Paläste, Museen und Gärten im weiteren Umfeld
Im weiteren regionalen Umfeld von Redondesco ist der Te Palace ein Palast, ebenso der Canossa Palace. Die Fruttiere di Palazzo Te und das Museum Tazio Nuvolari Mantova sind dort Museen. Für Natur- und Garteninteressen stehen die Giardini Valentini, die Giardini di Piazza Virgiliana und die Giardini Fraccalini als Gärten zur Verfügung; die Riserva Naturale Statale Bosco della Fontana ist dort ein Park. So reicht das Spektrum über die örtliche Festung hinaus von Palastarchitektur und Museumsthemen bis zu gestalteten Grünanlagen und einem Park.
Naturmotive und lokale Küche
Der hundertjährige Platanus steht unter Schutz und befindet sich inmitten eines Feldes entlang der Via Postumia. Il Platano solitario di Redondesco befindet sich bei Pioppino, einem Ortsteil von Redondesco, und ist von der Straße aus sichtbar. Zum kulinarischen Charakter des Ortes gehört das Tortello di Redondesco. Es ist ein erster Gang, der sich unter anderem durch das Fehlen von Kürbis und das Vorhandensein von Äpfeln auszeichnet. Eine alte Rezeptur aus dem Jahr 1764 wurde von Giovanni Pistoni aufgezeichnet, der in Redondesco eine Apotheke betrieb. Für die Wahl Ihres Hotels können Sie daher zunächst entscheiden, ob für Sie Festung und Baugeschichte, regionale Kultur, Naturbeobachtung oder lokale Küche den wichtigsten Akzent setzen.
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