Villanuova Sul Clisi: Santuario, Monte Covolo und Chiese

Villanuova sul Clisi liegt am Lauf des Bachs Clisi. Im Zentrum des Ortes verbindet eine Eisenbrücke die beiden Ufer des Chiese; am Ort Ponte Pier übernimmt diese Aufgabe eine Steinbrücke.

Kirchen und historische Namen

Ein besonderer Bezugspunkt ist das Santuario Madonna della Neve, auch Santa Maria della Neve. Es befindet sich im Ortsteil Prandaglio der Gemeinde Villanuova sul Clisi, im Moränengebiet des Gardasees in der Provinz Brescia. Beide Bezeichnungen gehören zu demselben Santuario. Wer sich für sakrale Geschichte interessiert, findet hier einen konkreten Ort mit zwei überlieferten Namensformen und einer genau gefassten Lage.

Im Jahr 1566 wurde das Santuario in den Aufzeichnungen des Pastoralbesuchs von Bischof Bollani als „S. Mariae Nivis“ erwähnt. Die Pfarrkirche San Filastrio stammt aus dem Jahr 1546. Beide Jahresangaben führen in das 16. Jahrhundert und setzen zwei unterschiedliche historische Bezugspunkte für die Ortsgeschichte. So reicht der zeitliche Rahmen der sakralen Zeugnisse von einem Kirchenbau bis zu einer historischen Erwähnung des Santuario.

Monte Covolo: Vorgeschichte und Klettern

Auf dem Monte Covolo gibt es archäologische Nachweise für Siedlungen aus der Zeit vom Neolithikum bis zur Bronzezeit. Der zeitliche Rahmen reicht damit über mehrere vorgeschichtliche Epochen. Für Reisende, die sich für frühe Besiedlung interessieren, ist Monte Covolo deshalb ein konkreter Anknüpfungspunkt innerhalb der Ortsfakten von Villanuova sul Clisi.

Am Monte Covolo wurde außerdem der Archäo-Trekkingweg fertiggestellt.

Die Kletterwand am Monte Covolo verfügt über etwa fünfzig Routen, die auf zwei Hauptsektoren verteilt sind. Die ungefähre Zahl sollten Sie als Größenordnung verstehen. Die Aufteilung auf zwei Sektoren beschreibt zugleich die vorhandene Gliederung der Kletterwand, ohne Aussagen über Schwierigkeitsgrade oder einzelne Routeneigenschaften vorwegzunehmen. Wer Klettern als Reiseinteresse einbezieht, erhält damit eine präzise, aber bewusst begrenzte Orientierung.

Wege und praktische Orientierung

Das Klettergebiet Il Renico erreicht man über den steilen Weg, der zum Santuario Madonna della Neve führt. Diese Wegbeziehung verbindet das Klettergebiet mit dem Santuario und macht die Steigung zu einem wichtigen praktischen Aspekt. Wenn Sie diesen Bereich einplanen, sollten Sie den Zugang daher nicht als ebenen Weg verstehen.

An der Unterführung der Umgehungsstraße an der Via Carpen beginnt der Zugangsweg zum Wald der Kletterwand.

Am Santuario Madonna della Neve gibt es einen angrenzenden Bereich, in dem Sie grillen oder ein mitgebrachtes Mittagessen verzehren können. Wenn Sie für unterwegs eine eigene Mahlzeit vorsehen, lässt sich diese Möglichkeit direkt in die Ortsplanung einbeziehen.

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