Drugolo: Castello, Dorfgeschichte und Wege durch die Hügellandschaft

Drugolo zwischen Dorfgeschichte und Hügellandschaft

Drugolo verbindet ein historisches Dorf, ein außergewöhnlich gut erhaltenes Castello und Wege durch die voralpine Hügellandschaft. Dadurch treffen hier kulturgeschichtliche Themen auf Spaziergänge und Radtouren. Das Dorf wird ins 10. Jahrhundert datiert und könnte lombardischen Ursprungs sein. Für Ihre Reiseplanung bietet Drugolo damit unterschiedliche Anknüpfungspunkte: Sie können historische Orte betrachten oder die Landschaft auf ausgewählten Wegen erschließen.

Zu Fuß von Padenghe nach Drugolo

Der Spazierweg von der Burg von Padenghe nach Drugolo dauert etwa zwei Stunden. Er ist für alle zugänglich und weist nur wenige Schwierigkeiten auf. Die Strecke führt über unbefestigte Wege, asphaltierte Abschnitte und Waldpfade. Unterwegs wechselt die Landschaft zwischen bewaldeten Bereichen mit typischen Baumarten der voralpinen Hügellandschaft, Weinbergen, Olivenhainen, Gerstenfeldern und Sonnenblumenfeldern. Die verschiedenen Wegoberflächen und die ungefähre Dauer machen den Spaziergang zu einer klar umrissenen Möglichkeit, Drugolo mit dem Umland zu verbinden. Bei der ungefähren zweistündigen Gehzeit lässt sich der Wechsel zwischen befestigten, unbefestigten und bewaldeten Abschnitten in die Tagesplanung einbeziehen.

Castello und Kapuzinerkloster

Das Castello di Drugolo ist für seinen außergewöhnlichen Erhaltungszustand bekannt. Die derzeitigen Eigentümer gestatten keine Besichtigungen, sodass das Bauwerk nicht als zugängliches Besichtigungsziel eingeplant werden kann.

Das ehemalige Kapuzinerkloster liegt auf einem Hügel mit Blick auf den Gardasee in der Ortschaft Drugolo, innerhalb der Gemeinde Lonato, an der Grenze zu Bedizzole und in der Nähe des gleichnamigen Castello di Drugolo. Ein Spaziergang durch die Hügel von Drugolo führt zum früheren Besitz des Kapuzinerklosters. Die Lage verbindet dabei den Blick auf den Gardasee mit der historischen Beziehung zwischen Dorf, Hügeln und dem früheren Klosterbesitz.

Die Chiesetta dei Morti della Selva

Nördlich von Drugolo steht die Chiesetta dei Morti della Selva. Arbeiten im 18. Jahrhundert verliehen der Kirche ihr heutiges Erscheinungsbild. Im Jahr 2013 wurde sie als orthodoxes Kloster neu geweiht. Der Sentiero 801 verläuft entlang von Umfassungsmauern.

Radrunden durch die Landschaft

Auch für die Erkundung mit dem Fahrrad gibt es unterschiedlich lange Runden. Die Radrunde Lonato–Padenghe–Lonato ist 13 Kilometer lang und führt über die Via Cuccagna zum Castello di Drugolo. Die Via Cuccagna wird bald zu einem unbefestigten Weg. Eine weitere Strecke, die Radrunde Bedizzole–Lonato–Valtenesi, ist 30 Kilometer lang. Die Radtour „Da Lonato a Montichiari“ verläuft durch eine von sanften Moränenhügeln geprägte Landschaft mit Wäldern, Weinbergen und Olivenhainen. Die unterschiedlichen Streckenlängen helfen Ihnen, die Ausflüge nach dem gewünschten Umfang zu vergleichen.

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