Savona: Kunst, Festung und ligurische Küste

Savona zwischen Kunst, Archäologie und Meer

Savona verbindet eine vielschichtige Kulturgeschichte mit Festungsarchitektur, Ausblicken auf die ligurische Küste und einem langen Sandstrand. Für Sie entsteht daraus ein Reiseziel, in dem sich Museumsbesuche, historische Bauwerke, Meer und ein Ausflug in bewaldete Naturlandschaften miteinander verbinden lassen.

Museen mit Kunst und Vergangenheit

Die Pinacoteca Civica zeigt die künstlerische Entwicklung in Savona und Ligurien vom 14. bis zum 20. Jahrhundert. Die Crocifissione von Donato de’ Bardi gilt dort als einzigartiges Werk im Panorama der Renaissancemalerei. Zu den herausragenden Werken gehört außerdem die Pala Fornari von Vincenzo Foppa.

Im Museo della Ceramica di Savona vermitteln mehr als 1.000 Werke im Palazzo del Monte di Pietà fünf Jahrhunderte Keramikgeschichte von der Renaissance bis zur Gegenwart. Zur Ausstellung gehört auch die immersive Installation Quadrisfera des Astrophysikers Paco Lanciano, die die Geschichte der ligurischen Keramik mit Bildern und multimedialen Eindrücken vermittelt.

Das Civico Museo Archeologico e della Città di Savona präsentiert auf zwei Etagen einen Rundgang mit Keramik als Leitmotiv und zeigt die wichtigsten bisher durchgeführten Ausgrabungsstätten im Raum Savona. Besuchen können Sie dort außerdem einen Ausgrabungsbereich einer byzantinischen Nekropole aus dem 4. bis 7. Jahrhundert n. Chr., in dem Spuren des Dorfes der Liguri Sabazi sichtbar sind. Das Museum ist barrierefrei und verfügt über einen taktilen Rundgang mit Beschriftungen in Braille für Besucher mit Sehbeeinträchtigungen.

Priamàr, Kirchen und historische Türme

Auf der Anhöhe Priamàr begann Genua am 2. August 1542 mit dem Bau der Festung; am 25. April 1543 war die zunächst errichtete Anlage verteidigungsfähig. Der Komplex Priamar beherbergt heute das Civico Museo Archeologico e della Città di Savona sowie das Museo Sandro Pertini e Renata Cuneo.

Wege, Bastionen und Balkone der Festung bilden eine Promenade mit Ausblicken auf das Meer, die Berge, die Stadt und den Hafen. Das unterirdische Priamàr umfasst Galerien, Verbindungsgänge und unterirdische Räume; dafür organisiert der Gruppo Speleologico Savonese DLF geführte Besichtigungen.

Die Cattedrale di N.S. Assunta wurde im 16. Jahrhundert errichtet und 1605 geweiht. Die Cappella Sistina in Savona entstand als Grabkapelle für Leonardo della Rovere und Luchina Monleone. In den Jahren 1762 bis 1764 wurde sie restauriert und von einer Renaissance-Grabkapelle in eine prunkvolle Barockkirche umgewandelt.

Die Appartamenti di Pio VII bewahren die ursprüngliche, unter der Leitung von General Chabrol für den Aufenthalt des Papstes eingerichtete Ausstattung sowie Gemälde und Skulpturen bedeutender Künstler. Der Torre del Brandale besitzt Innenräume mit Gemälden, Inschriften und Skulpturen, die Jahrhunderte der Geschichte vom Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert veranschaulichen. Von seiner Glockenstube reichen die Ausblicke über den Hafen und die Stadt Savona sowie entlang der ligurischen Küste in Richtung Genua und Portofino.

Strand und Ausflug ins Umland

Die Spiaggia Prolungamento a Mare verfügt über einen etwa einen Kilometer langen Sandstrand mit einem sanft zum offenen Meer abfallenden sandigen Meeresboden. Dazu gehören zwei frei zugängliche Strände sowie acht Badeanstalten: Bagni Savona, Bagni Aurora, Bagni Iris, Bagni Wanda, Bagni Nilo, Bagni Anna, Bagni Sirena und Bali Beach.

Im weiteren Umfeld von Savona kann die Route vom Santuario N.S. di Misericordia zur Riserva dell’Adelasia frei und selbstständig an jedem Tag des Jahres durch Waldgebiete und interessante Naturlandschaften begangen werden.

Weitere Orte im selben Zielgebiet: Stella, Marina di Andora, Millesimo, Menosio, Testico, Andora, Bardino Nuovo, Dego

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Savona.

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