Montefranco
Montefranco

Landschaften Umbrien

Umbrien wird zu Recht als das „grüne Herz“ Italien betitelt, zumal sich Umbrien von allen Ferienregionen Italiens auch am rechten Fleck und zentral gelegen befindet. Umbriens grüne Seele wird indes aber durch die urigen teils auch sehr alten Wälder begründet, aufgewertet durch sumpfige Feuchtbiotope, scheinbar Tausenden von kleinen und größeren Wildbächen durchzogen, die ebenso ein reichhaltiges Weideland ernähren. Und mittendrin bewegen sich die Randausläufer des massiven und sich noch in der Entwicklung befindenden Apennin-Gebirgszuges.

Hier in Umbrien scheint die Natur sich noch im Gleichgewicht zu befinden und die Schönheit der Natur in Umbrien scheint hier in den Genen zu liegen und so entstand in Umbrien eine Landschaft so atemraubend schön, wunderbar anzusehen, rein und natürlich im Herzen, wie man sie kaum anderswo in Europa, wagt zu vermuten. Interessanterweise hat man in Umbrien bereits sehr früh den Wert dieser Natur erkannt und schon immer darauf beharrt, dass diese Natur zu schützen ist. Und so sind viele Landschaften Umbriens heute Naturparks, Landschaftsschutzgebiete und sogar Nationalparks.

Zu den Nationalparks Umbrien zählt der Nationalpark Monti Sibillini an der Grenzregion zwischen Marken und Umbrien, von dem behauptet wird er sei sagenumwoben und es würde sehr viel Magie und Mystik in ihm stecken. Interessant wird es mit den drei regionalen Parks. Der Naturpark von Colfiorito trumpft mit einer Hochebene auf, die mit Mulden aus vertrockneten Seen aufmerksam macht. Der Naturpark des Monte Cucco ist definitiv ein Paradies für alle Sportbegeisterte und letztendlich dreht sich im Naturpark des Monte Subasio alles um den heiligen San Franziskus, der unter anderem sehr viel im Eichenwald meditiert hat und man ganz gezielt von einer mehr als tausend Jahre alten Eiche sagt, hier fände man die Bestätigung, dass der Heilige Geist auch für alle existent ist. Gönnen sollte man sich auch den Flusspark des Tibers, dessen Reize in Anhöhen, Schluchten und einem erhabenen Artenreichtum begründet liegen. Letztendlich ist es aber auch der Lago di Trasimeno, der einen reichen Strom an Touristen nach Italien, nach Umbrien lockt.

Foto: Enit Vito Arcomano


Wanderfalke beim Start Flusspark des Tibers
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Nationalpark Monti Sibillini
1993 gegründet, rund 17.790 ha groß, sich an der Grenzregion zwischen Marken und Umbrien befindend ist der Nationalpark der Monti...
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